Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat am Mittwoch den jährlichen sogenannten Adaptation Gap Report veröffentlicht. In diesem Bericht warnt die Organisation angesichts der immer stärker werdenden Auswirkungen der globalen Klimakrise vor einer erheblichen Unterfinanzierung. Die UNO fordert daher eine deutliche Erhöhung der Hilfsgelder für ärmere Länder.
Konkret sieht der Bericht vor, dass die internationale Klimaanpassungsfinanzierung in den kommenden Jahren nahezu verzehnfacht werden muss. Ziel ist es, die finanziellen Mittel bis zum Jahr 2035 auf ein signifikantes Niveau zu heben. Dies ist notwendig, um die vulnerablen Regionen weltweit besser auf die klimatischen Veränderungen vorzubereiten.
Nach den Berechnungen des UNEP muss die jährliche Summe der Hilfsgelder bis 2035 auf 305 Milliarden Dollar steigen. Dieser Betrag entspricht einer Summe von etwa 273 Milliarden Euro pro Jahr. Nur durch diese massive Aufstockung kann die Lücke bei der Anpassung an die Klimafolgen effektiv geschlossen werden.
Die Forderung unterstreicht die Dringlichkeit, die finanzielle Unterstützung für ärmere Länder systematisch auszuweiten. Die im Adaptation Gap Report dargelegten Zahlen verdeutlichen die Diskrepanz zwischen den aktuellen Mitteln und dem tatsächlichen Bedarf. Die internationale Gemeinschaft ist nun gefordert, die Finanzierungsmechanismen entsprechend anzupassen.



