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Altersgrenze für Tiktok & Co.: Österreichische Koalition stellt Weichen
Die österreichische Bundesregierung stellt die Nutzung sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche neu auf. Die Koalition aus der konservativen ÖVP, der sozialdemokratischen SPÖ und den...
Konflikt im Nahen Osten bremst Premiumtourismus nach Österreich
Der Krieg im Nahen Osten und der Konflikt mit Iran schlagen zunehmend auf den Tourismus in Europa durch – auch Österreich bleibt davon nicht verschont. Laut Österreichischer Hotelvereinigung...
Steiermark beruhigt vor Ostern: Eier bleiben knapp, aber verfügbar
In der Steiermark sehen Landwirtschaftsvertreter die Versorgung mit Eiern rund um das Osterfest trotz spürbarer Knappheit als gesichert an. Engpässe könne es zwar bei einzelnen Haltungsformen...

Stadt Wien genehmigt Planwechsel für „Lamarr“-Ruine an der Mariahilfer Straße

30.03.2026


Die Stadt Wien hat das Nachfolgeprojekt für das einstige Signa-Kaufhaus „Lamarr“ an der Mariahilfer Straße genehmigt. Die Abriss- und Rückbauarbeiten des bisherigen Rohbaus sind nach Angaben der Stadt nahezu abgeschlossen, in rund einem Monat soll mit dem Neubau begonnen werden. Vorgesehen ist ein gemischt genutztes Gebäude mit Handelsflächen, Gastronomie und rund 200 Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung wird aktuell für Anfang beziehungsweise das erste Quartal 2028 erwartet.

Die Baubewilligung für einen Planwechsel liegt seit 24. Februar vor, bestätigte eine Sprecherin der Wiener Baupolizei. Das unfertige Kaufhaus war im Herbst 2024 von einer Tochtergesellschaft der Stumpf-Gruppe des Wiener Investors Georg Stumpf aus der Insolvenzmasse der Signa-Gruppe von René Benko übernommen worden. Der neue Eigentümer setzt damit ein eigenständiges Entwicklungskonzept auf der prominenten Einkaufsstraße um.

Geplant ist ein Gebäude mit Verkaufsflächen auf rund 12.000 Quadratmetern in den unteren drei Etagen, darüber – vom zweiten bis zum achten Stock – sollen Wohnungen entstehen. Im hinteren Gebäudeteil ist weiterhin ein Hotel vorgesehen. Ebenfalls Teil des Konzepts bleibt eine öffentlich zugängliche Dachterrasse, für die ein Nutzungsrecht (Servitut) vereinbart wurde. Dieses Element galt insbesondere dem Bezirk Neubau als zentrales Anliegen und muss daher im Projekt realisiert werden.

Der Rückbau des bisherigen Rohbaus konnte ohne eigene Genehmigung erfolgen. Die Umnutzung ist planungsrechtlich zulässig, da die Widmung in diesem Gebiet auch Wohnnutzung erlaubt. Gleichzeitig schreibt die Lage in einer Geschäftszone vor, dass in den unteren Geschoßen Handelsflächen vorgesehen werden. Die Bauverhandlung fand Mitte Jänner statt, der Eigentümer kalkuliert nun mit einer Fertigstellung des Projekts im ersten Quartal 2028.